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Axel Köhler

DIE SCHÖNE GALATHÉE|GIANNI SCHICCHI

Doppelabend. Operette von Franz von Suppé | Komische Oper von Giacomo Puccini
Inszenierung Axel Köhler. Musikalische Leitung Andreas Schüller
Premiere am 27. Oktober 2018 an der  >> Staatsoperette Dresden. Wiederaufnahme am 20. September 2019

>> BR Klassik|Operetten-Boulevard 28.10.2018

Axel Köhler lässt seine Geschichten heute spielen. Die griechische Attitüde des ersten Stückes gehört zum Image des Künstlers, der Tempel der Venus ist das benachbarte Eros-Center. Dabei verzichtet die Inszenierung auf vordergründige Bezüge, lässt der Komödie ihren Spiel- und Suppé seinen Klangraum.
Den „Schicchi“ lässt Köhler mit seinen Ausstattern Arne Walter und Judith Adam im Mafia-Milieu spielen, auch hier mehr als zusätzliche Spielmotivation denn als effektheischender Heute-Bezug.
Dass eine „Kunstfigur“, hier die beseelte Marmorfigur Galathée, da der clevere Testamentsdiktator Schicchi, ein Eigenleben, einen eigenen Kopf entwickelt, kann man, wenn man sehr genau aufpasst, auf der Bühne entdecken. Dass das Operette-Oper-Gespann beim Publikum ankommt, bleibt zu wünschen.
 >> Sächsische Zeitung

Kurze, amüsante Formate sind nicht erst seit dem Fernsehzeitalter ein beliebtes Unterhaltungsgenre. Auch am Theater kann ein Abend aus kleinen Kosthäppchen durchaus Vergnügen bereiten. Das zeigt die Staatsoperette Dresden … Zugegeben, das einzige, was diese beiden Einakter auf den ersten Blick gemeinsam haben, ist ein guter Plan des Protagonisten, der außer Kontrolle gerät. In der Regie von Axel Köhler und mit Bühnenbild von Arne Walther fügt sich es jedoch zu einem runden Musiktheaterabend.
Am Ende geschieht bei Puccini ähnlich wie bei Suppe im abgeschlossenen Raum Unglaubliches. Dort erwacht die marmorne Schönheit zum Leben, hier wird der tote Vetter durch einen Schauspieler quickfidel. In beiden Fällen ohne den erhofften Effekt, dafür mit unabsehbaren Folgen für alle. Verführung und Gier, Naivität und menschliche Sehnsüchte bilden den Antrieb für dieses unterhaltsame Doppel, das in der direkten Begegnung von Oper und Operette viel Raum für Entdeckungen eröffnet.
 >> Dresdner Neueste Nachrichten

Von Suppés klassische Operette ist die federleichte Variante des bekannten Stoffes … Im ebenso hübschen wie praktikablen Bühnenbild hat Axel Köhler die absehbare Handlung mit sicherer Hand inszeniert.
… dreht die Musik sich in Schleifen, die unter der Leitung des Chefdirigenten Andreas Schüller, wie die Inszenierung, flott, aber nicht überhastet daherkommt. Da wird ein Trio schon mal von Spots zerteilt oder die Pizza mit dem Meißel geschnitten. Venus (Anna-Luysa Grumbt, güldener Körper unter einem Hauch von Nichts) muss noch mal eingreifen, bis die Operettenseligkeit des Happy Ends gefeiert werden darf.

 >> die-deutsche-buehne.de

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