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KRITIKEN |
Oper von Georg Friedrich Händel Premiere am 20. Januar 2002 Komische Oper Berlin Das erwartete Duell der beiden Countertenöre des Hauses entschied Axel Köhler in der Titelrolle schon in der ersten Arie für sich. Mit reicher Substanz in der Tiefe, wußte er vor allem im 3. Akt mit dem furiosen „Falsche Schönheit”, das die Raserei des Khans in wilden Koloraturketten ausdrückt, mit gleichermaßen Ausdruck wie Virtuosität aufzutrumpfen und auch den zwiespältigen Charakter der Figur plastisch zu formen. orpheus Als Erzkomödiant präsentiert sich wieder einmal der Counter Axel Köhler in der Rolle des Tamerlan … Neue Zürcher Zeitung Axel Köhler in der Titelrolle provozierte mit einer einzigen Bravourarie die ersten Bravorufe auf offener Szene. Bühnenpräsenz, Spieltalent hatte er vom Beginn seiner Karriere an, stimmtechnisch ist er auf der Höhe seiner Möglichkeiten. Radio 3 Tamerlan aber, der Grausame, ist durch nichts zu beeindrucken: er ist das Böse, er will das Böse und singt „Ich will töten!”. Axel Köhler verkörpert ihn virtuos. Deutsche Welle |
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