Kritiken
Eustazio in „Rinaldo”
Oper von Georg Friedrich Händel
Bayerischen Staatsoper München
Premiere am 10. Juli 2000


War früher die Besetzung der vier lyrischen-verzierungsfertigen Tenöre in Rossinis Otello ein Problem, gelingt heute sogar spielend eine ähnliche Counter-Zusammenkunft im Münchner Rinaldo: wo neben dem primo uomo Daniels, der versierte Axel Köhler (Eustazio), der glockighell vibrante David Walker (Goffredo) und der markante Charles Maxwell (Mago cristiano) punkten. Gegen die Verzierungskunst, die freudvolle Lust, die leichtgewichtigen Höhenflüge dieses Quartetts hören sich die drei Tenöre noch ältlich-ausgelaugter an …
Die Welt  12. Juli 2000

Eine besonders schöne Stimme setzt Axel Köhler für den Eustazio, hier ein besonders übler Charakter, ein. Sein Counter hat Substanz und strahlt Erotik aus, Mittellage und Tiefe sind gut ausgebildet.
orpheus



Türkenbab in „The Rake's Progress”
Oper von Igor Strawinsky
Opernhaus Halle
Premiere am 23. Januar 2004


Und als Solitär zwischen Trulove (Jürgen Trekel) und Mutter Goose (Mária Petrasovká) behauptet sich erwartungsgemäß Axel Köhler, der das Vergnügen an seiner doppelten Travestie als vollbärtige Türkenbab an sein Publikum weiterreicht.
Mitteldeutsche Zeitung  26. Januar 2004

Als bärtiges Mannweib lässt Counter Axel Köhler keine Gelegenheit aus, sein komisches Talent unter Beweis zu stellen.
Leipziger Volkszeitung  28. Januar 2004


Axel Köhler gibt dem Affen Zucker als Türkenbab. Das bärtige Mannweib wird bei ihm zur Counter-Travestienummer, bei der kein Auge trocken bleibt…
MDR Frühkritik  24. Januar 2004











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