| Porträt | ||
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| Axel Köhler ist ein gefragter Altus, der sowohl Barockoper als auch Moderne Musik pflegt. Hans Werner Henzes „Phaedra“, 2007 in Berlin uraufgeführt, war die sechste Weltpremiere, die er mitgestaltete. Doch Händel bleibt der Favorit, nicht zuletzt, weil Axel Köhler trotz aller internationaler Erfolge dem Opernhaus in Halle die Treue hält: In Halle an der Saale ist der große Komponist geboren, hier finden seit 1922 Händel-Festspiele statt. Axel Köhler studierte an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden Violinpädagogik und Gesang. Seit 1984 gehört er dem Ensemble in Halle an – zunächst als Spielbariton, später als Altus. 1987 debütierte er als Eustazio in der legendären Halleschen Rinaldo-Inszenierung von Peter Konwitschny. Anspruchsvolle Countertenor-Partien folgten, vor allem in Händel-Opern wie Arsamene in „Serse“, David in „Saul“, Ottone in „Agrippina“, Daniel in „Belsazar“, Titelpartien in „Guistino“, „Julius Caesar“, „Tolomeo“, „Tamerlano“. An der Semperoper Dresden sang Axel Köhler Dresden Poro in Hasses Oper „Cleofide“. Die Bayerische Staatsoper und die Hamburgische Staatsoper engagierten den Altus für Monteverdis „L‘incoronazione di Poppea“. Axel Köhler gastierte bei zahlreichen internationalen Festivals und erhielt weltweit Angebote für Konzerte und Opernaufführungen. 1995 sang Axel Köhler am Royal Opera House London in der Uraufführung von „Arianna“ von Alexander Göhr. 1998 übernahm er die Titelpartie in der Uraufführung der Oper „Farinelli“ von Siegfried Matthus und gab 2001 den Teufel in Detlev Granerts komischer Oper „Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung“ bei der Uraufführung in Halle. In Hans Werner Henzes „L‘upupa“, 2003 bei den Salzburger Festspielen uraufgeführt, sang Axel Köhler die Partie des Adschib. 2006 gestaltete Axel Köhler die Titelpartie in „Cantor – Die Vermessung des Unendlichen“ von Ingomar Grünauer, einer Uraufführung am Opernhaus Halle, in der er auch als Bariton und Violinspieler gefordert war. 2007/2008 bestritt er außerordentlich erfolgreich die Partie der Artemis in Hans Werner Henzes „Phaedra“ in Berlin, Brüssel, Wien und Frankfurt. |
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