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KRITIKEN |
Oper von Claudio Monteverdi Libretto Giovanni Francesco Busenello Musikalische Leitung Franz Brochhagen Inszenierung Axel Köhler PREMIERE am 06. Dezember 2008 Kleines Haus zu Dresden / Koproduktion der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber, des Staatsschauspiels Dresden und der Hochschule für Bildende Künste Dresden Köhler widmet sich der Tugend des Regieführens. Er führt ins Spiel und auf diesem Weg der Erkenntnisse die wunderbare Truppe junger Sängerinnen und Sänger zu ihren persönlichen Chancen und Fähigkeiten. Darin macht er sie stark. Er hilft ihnen, mit dem was sie können, und auch mit dem was sie (noch) nicht können, angstfrei umzugehen. Alle geraten an Grenzen. Aber welches Maß an Freiheit sie innerhalb der Grenzen sich erspielen, das ist verblüffend. In der zeitlosen römischen Badelandschaft von Stephanie Dorn dürfen sich alle ihren Verkleidungsgelüsten hingeben. Die „historischen” Kostüme von Lilith-Marie Cremer, in der ganz unverkennbar so wache wie fröhliche Zeitgenossen stecken, haben römischen Faschings-Charme. Von solitären Höhenflügen wird man nicht überrascht, dafür von der positiven Energie eines spielfreudigen Ensembles, das sich zusammengefunden hat in der herrlichen Freiheit eines Wagnisses, das für alle ein großer Gewinn ist. Dresdner Neueste Nachrichten 08. Dezember 2008 |
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