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KRITIKEN |
Kursaal Bad Lauchstädt 1997, Aalto-Theater Essen, Eskisehir-Festival /Türkei 1998, Komische Oper Berlin, Accademia Nazionale di Santa Cecilia Rom 1999, Duisburg und Halle 2000 … war Axel Köhler weit mehr auf differenzierten Ausdruck und pointierte Wortgestaltung bedacht und brachte in seinen abwechslungsreichen, auch mimisch beredten Vortrag viele Facetten des Schelmischen, Sinnlichen und Hintergründigen ein. orpheus … konnte man einfach nur genießen: bissig-zupackende Spottlust mit hochgezog'ner Augenbraue, unverhüllt-aufmüpfige Frivolität in leicht angeschliffenen Tönen. Köhlers Stimme ist so nuancenreich, daß selbst Görners keifende „Alte" wahrhaft auf dem Podium zu stehen scheint Dresdner Neueste Nachrichten Köhlers Stimmfach ist für die geistreichen Gesangsstücke aus dem galanten Zeitalter wie geschaffen. Denn bei diesen Werken geht es kaum darum, große romantische Linien zu gestalten.Vielmehr zählen selbstironische und oft komische Ausdrucksweisen. Durch den hellen Altus können Liedtexte gewitzt und doppelbödig interpretiert werden. Köhlers präzise Artikulation, seine differenzierteVokalgestaltung im Piano und die mit Jobst Schneiderat am Cembalo wunderbar abgestimmten Phrasierungen ziehen das Publikum in die humorvollen Lieder geradezu hinein. Berliner Zeitung |
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