Kritiken
Teufel in „Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung”
Komische Oper von Detlev Granert nach der gleichnamigen Komödie von Christian Dietrich Grabbe.
Uraufführung am 20. Januar 2001
Opernhaus Halle


… Und gewinnt eine seltsam verschleierte, suggestive Kraft, wenn der Teufel (überzeugend diesseitig und fistelnd: Axel Köhler) dem Dichter Rattengift den Weltlauf erklärt.
Die Welt

Grandios der feixende Hinkefuß des Countertenors Axel Köhler. Mit seiner prallen Expressivität bringt er zwischendurch als rasender Dirigent und Organist ganze Kirchen zum Einsturz …
Neue Zürcher Zeitung

… zeugte die Premiere trotz der hohen Ansprüche von stimmlicher Präsenz und opulenter Spiellust. Herausragend: Altus Axel Köhler als ungeheuer umtriebener Höllensohn.
Kölner Stadt-Anzeiger

Für das Opernhaus Halle war die personenintensive Uraufführung eine Herausforderung, die es glänzend bestand. Das hauseigne Ensemble mit dem fabelhaften Countertenor Axel Köhler… nahm sich mit staunenswertem Engagement dem Werk an.
Mannheimer Morgen


Orlofsky in „Die Fledermaus”
Operette von Johann Strauß
Premiere am 22. Dezember 2001
Badisches Staatstheater Karlsruhe


Den Vogel schießt Orlofsky ab, gewöhnlich eine Alt-Hosenrolle. Wenn er den Mund aufmacht, seufzen die Strauß-Puristen: ein Countertenor, verirrt aus der Händel-Abteilung!
Axel Köhler, eine der prominentesten Kehlen dieser Spezies, macht die Partie zum hinreißenden Kabinettstück, bei dem sich die dekadente Übersättigung der Figur und brillantes Stimmvermögen zum Erlebnis paaren: Selten sind Couplets so herrlich und fröhlich gekrächzt worden wie hier.
Badische Neueste Nachrichten

Herausragend: Axel Köhler als Prinz Orlofsky. Die Partie ist im Original mit einem als Mann verkleideten Alt besetzt... Köhler überzeugt mit zynisch harter Stimme und dem verblüffenden Charakterporträt.
Main-Echo

Axel Köhler als Prinz Orlofsky überzeugt mit zynisch harter Stimme und einer bei allem gesellschaftlichen Glanz heruntergekommenen Existenz.
Südwest Presse




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