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Dramma per musica von Georg Friedrich Händel Musikalische Leitung Howard Arman Inszenierung Axel Köhler Ausstattung Roland Aeschlimann PREMIERE am 09. Juni 2006 Oper Halle, Händel-Festspiele Halle PRO Köhler ist als Regisseur alles andere als ein Experimentator oder Provokateur, er inszeniert eher schlicht am Stück entlang, anschaulich, drastisch und volksnah. Also er hat das Ganze in eine zeitlose Gegenwart geholt, auch kostümlich, mit einigen phantasievollen Abschweifungen, und er hat für dieses zwischen Komödie, Tragödie und fast absurder Groteske angesiedelte Stück eine Chiffre gefunden: das moderne Krankenhaus. Köhler spart nicht mit Komödiantik und mit Rührseligkeit. Und Nils Niemann hat noch eins draufgesetzt, indem er den Handelnden pathetische barocke Gesten beigebracht hat. Sie agieren, als würden sie barocke Opera-Seria Kostüme mit Reifrock und Federbusch tragen. Tun sie aber nicht. MDR Figaro Frühkritik 10. Juni 2006 Köhler konnte auf ein Ensemble zurückgreifen, das sich seinen konzeptionellen Ansprüchen gegenüber als äußerst flexibel erwies. Stellt sich „Admeto” doch nach seiner Auffassung als eine „Oper voller Parallelen zur heutigen Zeit” dar, eine „Mischung aus Tragödie, Komödie bis hin zur Groteske, ein Händel-Krimi vom Feinsten”. Das Opernglas 9/2006 |
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